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Bad Sassendorf

Kurparkpromenade

Wer zur Zeit* den Bad Sassendorfer Kurpark von der Ortsmitte aus betritt, findet einen Kahlschlag vor. Bis zum „kleinen Teehaus“ ist eine über zehn Meter breite Schneise geschlagen worden. Damit verfolgt die Saline Bad Sassendorf eine Idee des Gutachters Prof. Reinhard Schober, der in seinen Vorschlägen eine Kurparkpromenade an der Rosenau mit eingearbeitet hatte. Bis zum Osterfest soll der Abschnitt vom Pfauenbrunnen bis zur Charlottenquelle entlang der Rosenau fertiggestellt sein.
Mit diesem Bauabschnitt verfolgt die Saline GmbH zwei wesentliche Ziele. Zum einen soll dem hohen Besucheraufkommen im Park an schönen Tagen und den geplanten vielfältigen Nutzungsanforderungen Rechnung getragen werden, insbesondere wird besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse der Rollstuhlfahrer geworfen. Breite Ränder aus Grünsandsteinplatten mit einer Breite von über einem Meter säumen den Wegebelag aus wassergebundenem Steinmehl. *Mitte März 2001

Dies Foto läßt die zukünftige Breite der Kurpromenade erahnen. Am Pfauentor-Eingang wurde bewusst ein seltener Baum mitten auf dem Gehweg in die neue Parklandschaft
belassen.


Man kann es nicht glauben, daß bis Ostern die Flaniermeile fertiggestellt sein soll. Doch die Planer sind guten Mutes, daß es klappt. Rechts ein Foto vom fauentor-Eingang, aufgenommen vom neu entstandenen Staffelgeschoss der Klinik Hellweg-Haus Rosenau.

Die Zeiten der roten Schuhsohlen, die man sich bei feuchtem Wetter im Park holte, gehören damit der Vergangenheit an.
Mit der Umgestaltung des Parkeingangs wird auch das Ziel verfolgt, Merkmale zu schaffen, die den Kurort in Konkurrenz zu anderen Bädern einzigartig herausstellen sollen. Damit will man den potentiellen Gästen reichlich Gründe bieten, Bad Sassendorf zu besuchen.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung stehen Merkmale der Ländlichkeit und der Geschichte der Salzgewinnnung, wobei auch Attraktionen geschaffen werden sollen.
Zu Ostern erwartet den Besucher eine 260 Meter lange und zehn Meter breite Promenade.
Eine vier Meter hohe Buchenhecke am Parkeingang beim Pfauenbrunnen lenkt den Schritt auf die zentrale Promenade, welche von altem Baumbestand umsäumt ist.
Vorbei an einem Farnwald, dem Heilgarten und einem ländlichen Obstgehölzsaum, gelangt der Besucher schließlich in einen Landschaftspark zwischen Gradierwerk und Charlottenquelle.

 

Das Herz der neuen Wasserspiele befindet sich unter der Erdoberfläche in einem Beton-Technikraum.

Wo zeitweise ein kleiner Tümpel die Enten erfreute, entsteht die begehbare Kopfsteinpflasterfläche am Platz der Charlottenquelle.

Die Erdarbeiten für die Fontäne legten ein Bruchsteingemäuer eines ehemaligen Gebäudes frei.


Eine zehn Meter hohe Wasserfontäne an der Charlottenquelle dient als zentrales Gestaltungselement. Anzumerken sei dazu noch, daß durch diese dritte Umgestaltung des Kurparks der neue Springbrunnen an derselben Stelle entsteht, an der, alte Sassendorfer werden sich erinnern, bereits einmal ein Goldfisch- Springbrunnen vorhanden war und bei starkem Nordostwind der Besucher des Parks mit einer frischen feuchten Brise bedacht wurde.


Im zentralen Punkt des begehbaren Nassplatzes an der Charlottenquelle am Ende der Promenade befindet sich der Auslass der 10 Meter hohen Wasserfontäne.
   

Der Baufortschritt an der neuen Kurpromenade täuscht auf diesem Foto,
die Bauarbeiten gehen zügig voran, so daß Ostern die neue Kurpromenade ihre erste Bewährungsprobe haben wird.

Die Umgestaltung der Parkanlagen um das Gradierwerk werden in einer späteren Bauphase verwirklicht.

Ein wichtiger Eckpfeiler der Promenade ist die Aufwertung des Hofs Hueck. Über Basaltpflaster ist das Restaurant von der Promenade zu erreichen. Ein Obstbaumgürtel und ein anliegender Prachtgarten runden diese Aufwertung ab. Hier können im Sommer Besucher echte Biergartenatmosphäre genießen.

Einer der schwarzen Schwäne hat sich während der gesamten Bauphase nicht vertreiben lassen. Täglich stolzierte er inmitten der Baufahrzeuge über die Promenadentrasse.

Eine Woche vor Ostern nimmt der „Platz nass“ Gestalt an. Zu Ostern wird die 10 Meter hohe Fontäne im Mittelpunkt des Platzes an der Charlottenquelle in den Himmel sprudeln.

Auch der Vorplatz am Hof Hueck wird wieder zum Osterfest begehbar sein. Rustikales Kopfsteinpflaster, Blumenbeete und Grünsandsteinflächen machen das alte Fachwerkhaus zu einem Blickfang.

So erschließt sich der neueVorhof des Hof Hueck, gelegen zwischen der Kurpromenade und dem Fachwerkhof

Am Karfreitagmorgen nahmen bereits viele Spaziergänger die neue Promenade in Besitz.

Blick vom wasserspeienden Pfau auf die Promenade. Am Ende der Promenade, am Platz an der Charlottenquelle, muß nur noch die Pflasterung versiegelt werden. Am 1. Mai, zur Eröffnung des neuen Parkteil,wird die Fontäne ihr kühlendes Nass in die Höhe sprühen.

 

Zum Ergötzen der Zuschauer
treiben lustige Hühner ihr Unwesen auf dem Pflaster


Redebeitrag vom Planersteller der neuen Kurpromenade, 1. Bauabschnitt, Landschaftsarchitekt BDLA Sven Peuker vom Büro Partnergesellschaft für Umweltplanung und Geoinformation während der Festansprache.

Diesen Vortrag können Sie ungekürzt hier nachlesen.


Die hohe Fontäne
auf dem „Platz nass“
wird eingeschaltet...

...zur Freude aller Anwesendenund zum Ergötzen der Kinder

Tips:

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Bad Sassendorf
im Wandel der
Jahreszeiten