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Bad Sassendorf

Eva-Maria Naumann

 

Zu den Neubürgern der Gemeinde Bad Sassendorf gehört die Malerin Eva-Maria Naumann, die seit 1994 Ihren Wohnsitz in das Heilbad verlegt hat.

Durch zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. im Stadtmuseum Lippstadt,
in der Abtei Liesborn, in Soest, Bad Westerkotten und dem städt. Museum in Werl ist sie
vielen Kunstinteressierten ein Begriff.

Zahlreiche Bad Sassendorfer Bürger haben ihre erste Ausstellung in der Bürgerhaus
Bad Sassendorf noch in Erinnerung.

Die Kunsttage des Soester Einzelhandels vom Freitag, den 16. Juni bis Sonntag, den 18. Juni nimmt die Künstlerin zum Anlaß, im Schuhhaus Lange in der Brüderstraße ihre Bilder auszustellen. Eva Maria Naumann ist persönlich anwesend am Samstag, d. 17. Juni. Die ausgestellten Kunstwerke werden an den Tagen auch zum Verkauf angeboten. Für die Einheimischen und Gäste unseres Ortes plant sie, an den Kulturtagen von Bad Sassendorf mit anderen Künstlern im Bürgerhaus ihre Werke auszustellen.
Frau Eva Maria Naumann wendet eine nicht alltägliche Maltechnik an. Sie wird zusammengefaßt unter dem Begriff

Monotypie

Unter einer Monotypie versteht man den einmaligen Abdruck einer flachen,
undifferenzierten Oberfläche. Die Bildgestaltung erfolgt als Druckvorgang.
Technisch gesehen ist die Monotypie also ein Flachdruckverfahren.

<<<<<<<<Monotypie heißt ein einziges Bild>>>>>>>>>

Nicht die Druckform bestimmt das Bild, sondern die Art und Weise, in der die
Druckfarbe auf eine ebene Fläche ohne vorbestimmte druckende Form-
elemente übertragen oder davon abgenommen wird. Die Monotypie gewährt
eine Unmittelbarkeit und Freiheit des Ausdrucks , die dem Medium freier
Malerei nahekommt.

Der Abdruck kann auf verschiedene Weise durch improvisierte Werkzeuge
verändert werden. Mit Holz, Metall, Stäbchen oder Pinsel können einzelne
Stellen der Farbe entfernt oder verwischt werdn, so daß Linien, Abtönungen
oder Strukturelemente entstehen.

Wahrscheinlich ist die Monotypie aus der Grafik entstanden.

Im Jahre 1650 kam Castiglione auf die Idee - angeregt durch Rembrandts Radierungen, bei denen der Plattenton sehr wichtig war - Drucke ausschließlich mit Hilfe dieses Plattentones herzustellen. Nach Castiglione haben sich nur wenige Künstler an der Monotonie versucht. Im 20. Jahrhundert wurden Monotopien auch von Picasso, Matisse und Klee gefertigt.

Im folgenden sehen Sie eine Auswahl der in der Ausstellung gezeigten Exponate.

Um ein Bild zu vergrößern bitte das jeweilige Bild anklicken.

Clown

"Clown"

"Gestalten im Sumpf"

"Gestalten im Sumpf"

 

"Debuschka"

"Debuschka"

"Mädchen am Wasserfall"

"Mädchen am Wasserfall"

 

"Ungeheuer"

"Ungeheuer"

"Zauberer"

"Zauberer"

 

Portrait

Eva Maria Naumann wurde 1935 in Berlin geboren. Nach der Schulzeit erhielt sie eine Ausbildung zur medizinisch-technischen Assistentin mit anschließender Tätigkeit an den Unikliniken Frankfurt am Main. In den darauf folgenden Jahren schriftstellerische Tätigkeiten mit der Herausgabe zweier Stunden/Meditationsbücher im Jahr 1987. Später erfolgte eine Ausbildung zur Suggestopädin am Skill-Institut in Neckarsgemünd. Im Zusammenhang damit Verfassen von Meditationstexten, Phantasiereisen und suggestopäden Lehrtexten. Aufnahme der Lehrtätigkeit als Dozentin an verschiedenen Volkshochschulen am Bodensee und in Soest (Bad Sassendorf). Neben der Lehrtätigkeit Erzählen von Märchen an Schulen und in Kindergärten. Auseinandersetzen mit Technik und Gestalten von Monotypien.

Eva Maria Naumann will mit ihren Bildern den Betrachter zum Träumen anregen und seine Fähigkeit zu Phantasie, die in jedem Menschen schlummert, wecken.


Tips:

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