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Kirchenchor entfloh dem Regenwetter

Fahrt zum Steinhuder Meer ein "heißes" Erlebnis

Bad Sassendorf. Sicherlich folgte der Organisator des ev. Kirchenchores Manfred Potthast einer höheren Eingebung, als er den Jahresausflug der Chorgemeinschaft von dem gewohnten Himmelfahrtstag auf Fronleichnam terminierte. Bei strahlendem Sonnenschein erfuhren so die Ausflügler von der Geschichte der Stadt Steinhude und vom mittelalterlichen Leben in der Festungsanlage Wilhelmstein. Die Stadtführerin erzählte von der einst sumpfigen Gegend und wie nach Einrammen von Holzpfählen und einer Zwischenlage von wasserundurchlässigen Steinen darauf Holzhäuser gebaut wurden. An den Inschriften konnte man teilweise erkennen, wie oft diese Holzhäuser in den letzten Jahrhunderten abgebrannt waren. Und nur einen Steinwurf weit im Steinhuder Meer wurde 1765 innerhalb von 5 Jahren eine Festungsanlage mit Zitadelle, aufgesetztem Schlösschen und sechsen Außenwerken (kleine Inseln mit aufstehenden Holzhütten) gebaut. Vom Grafen Wihelmstein erbaut wurde danach Insel und Festungsanlagen benannt. Nie wurde diese "Burg" eingenommen, aber mehrmals wurden lange Belagerungen abgebrochen, weil diese Festung wegen ihrer Selbstversorgung nicht eingenommen werden konnte. Von der kurzen Überfahrt zur "Mini-Insel" in den "Auswanderer" genannten historischen Segelbooten waren die Chorleute hellauf begeistert. Die mitreisenden Gäste der "Tschernobyl-Gruppe" aus dem weißrussischen Minsk hatten auch große Freude an den Erlebnissen auf dem "Festland", auf dem Turm de Festungsanlage mit Blick über das Steinhuder Meer und bei der Bootsfahrt auf dem sonnenüberfluteten Wasser.

Soweit!
Manfred

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