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Kirchenchor war reif für die Insel.
Chor erkundete Insel Rügen bei bestem Wetter.

Der ev. Kirchenchor hatte es sich schon mehrmals vorgenommen, aber nun klappte endlich: eine Reise in den Norden unseres Landes zur größten deutschen Insel, nämlich nach Rügen. Bei strahlendem Sonnenschein erlebten die Chorleute und die Freunde des Kirchenchores die Insel von ihrer schönsten Seite und konnten viele neue Eindrücke mit nach Hause bringen. So wurde auch spontan ein Nachtreffen am 17. Oktober geplant, bei dem noch einmal alle Erlebnisse und die besten Fotos gezeigt werden sollen.

Die Sängerschar hatte sich in der Stadt Bergen einquartiert und besuchte von dort aus alle sehenswerten Orte der Insel. Binz mit seinen wieder hergestellten Häusern mit der berühmten Bäderarchitektur war das erste Reiseziel. Die Seebrücke, die Strandpromenade und der Strand wurden erkundet. An dem viele km langen Gebäudekomplex in Prora vorbei fuhr die Gruppe dann von Sassnitz aus mit einem Schiff zum Königsstuhl, dem wohl bekanntesten Kreidefelsen weithin. Mit einer Wanderung an den Klippen entlang zu den "Wissover Klinken" ging der erste Tag zu Ende. Leider sind in diesem Jahr große Teile dieses oft gemalten Kreidefelsens in die Ostsee gerutscht, was die Sänger deutlich bei ihrer Wanderung auf der Steilküste von oben gut erkennen konnten. Die Stadt Stralsund, die vor der Insel Rügen auf dem Festland liegt, wurde am zweiten Tag besichtigt. Anschließend fuhr man quer über die Insel zum Kap Arkona mit seinen zwei nebeneinanderstehenden Leuchttürmen. Ein Besuch im Dorf Vitt mit seinen zahlreichen mit Reet gedeckten Fischerhäuser und der achteckige Kapelle fehlte nicht im Programm. Abends waren die Reisenden "zu Gast" bei Klaus Störtebecker, dessen Leben auf der Natur-Bühne in Ralswiek dargestellt wird. Hautnah konnte man das Treiben auf der Bühne erleben, da alle in der ersten und zweiten Reihe Platz gefunden hatten. Am letzten Reise-Tag wurde der Südwesten der Insel Rügen abgefahren. Putbus mit seinem "Circus", einer kreisrund angelegten Siedlung von weißen Wohnhäusern um eine kreisrunde Straße herum, mit einem großen sehenswerten Park mit vielen verschiedenen Bäumen und Sträuchern beeindruckten die Besucher. Vorbei an den Großstein-Gräbern in Lanken-Granitz ging die Fahrt zum Jagdschloss Granitz. Bei dem anhaltend guten Wetter lag die Insel den "Turmbesteigern" zu Füßen und verwöhnte alle mit einer grandiosen Aussicht. Nach einem gemeinsamen Fischessen in einem guten Fischrestaurant in Binz war eine Fahrt mit dem "Rasenden Roland" angesagt. Die Wirkung der 25 minütigen Fahrt mit diesem stöhnenden und pfeifendem Dampfross in die beginnende Nacht hinein wurde nur noch übertroffen durch den Anblick der beleuchteten Seebrücke in Sellin. Während der Heimfahrt am nächsten Tag wurde noch eine Besichtigung der Hansestadt Wismar eingeschoben, die wie die Hansestadt Stralsund ebenfalls zum "Weltkulturerbe" ernannt wurde. Zur Verkürzung der störungsfreien Rückreise wurden dem Organisator Manfred Potthast schon die nächsten möglichen Reiseziele vorgeschlagen.

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