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Ev. Kirchenchor erlebt Passionsspiele 2000 in Oberammergau

Bad Sassendorf. Seit drei Jahren freuten sich die Mitglieder des evangelischen Kirchenchores auf den Besuch der weltweit bekannten Passionsspiele in Oberammergau. Am Mittwoch vor Fronleichnam ging die Reise nun endlich mit dem Bus ab ev. Kirche zunächst in Richtung Stuttgart. Ein Gang durch die Innenstadt frischte die Erinnerung an die vorjährige Reise zu den Musicals wieder auf. Donnerstag wurden das Schloss Neuschwanstein und die Wieskirche besichtigt. Die Reiseteilnehmern konnten sich von dem Prunk der Schlösser des bayrischen Barockkirchen überzeugen. Die Akustik der Wieskirche ließ das Lied "Laudate omnes gentes", das die Chorleute spontan anstimmten, vielfach wiederhallen. Am Spätnachmittag wurden alle Mitreisenden auf die verschiedenen Quartiere verteilt. Für den Abend hatte der Organisator Manfred Potthast ein Café für die Reisegruppe reservieren können, so dass sich alle in gemütlicher Rund auf den langersehnten Aufführungstag freuen konnten.
Der Freitag war dann der Festspieltag, an dem über den ganzen Tag verteilt die Passionsspiele 2000 aufgeführt wurden. Es war für jeden ein nicht zu vergessendes Erlebnis. Beeindruckt war man besonders von der Hingabe der Laienschauspieler, die ja alle Bewohner des Dorfes sind. Abends bei einem Einkaufsbummel traf man diese, z. B. Maria-Magdalena und Jesus, dann in den Geschäften und Schnitzerstuben und konnte persönlich mit ihnen gute Gespräche führen. Unvergesslich bleibt die Kreuzigungsszene, bei der zeitweise 800 Menschen auf der Bühne in Aktion sind.
Abgerundet wurde die Festspielfahrt durch einige Besichtigungen. Ein Besuch des Schlosses Linderhof, in dem der berühmte versenkbare Tisch steht, gehört auch dazu. König Ludwig II. ließ diesen so einbauen, dass er in der Küche gedeckt und danach in den Speisesaal im oberen Geschoss hochgekurbelt werden kann.

 

 

 

 

 

 

 

 


Das Benediktinerkloster Ettaler konnten die Chorleute anschließend kennen lernen. Einige Flaschen des köstlichen Ettaler Klosterliköres fanden dann auch den Weg in den Bus.

Eine Wanderung durch die Partnachklamm am Nachmittag wurde nach den Regenfällen der letzten Tage zu einer feuchten Angelegenheit und spät abends wurde eine "Überraschung in der Mittenwalder Nacht" angeboten. Bei einer Pferdekutschenfahrt durch den Naturschutzpark waren selbst bei anhaltendem Regen fröhliche Lieder zu hören.

Der Sonntag bescherte den Kirchenchor - Ausflüglern noch als Abschluss dieser abwechslungsreichen Chorreise den obligatorischen Besuch des Geigenmuseums. Alle lernten in der Schauwerkstatt etwas über die Entstehung einer Geige.
Nach einer reibungslosen Rückfahrt, in dessen Verlauf sich der Vorsitzende des Chores, Hans-Christian Lohenstein, bei dem Organisator herzlich bedankte, kamen alle Reisenden wohlbehalten mit dem "Jägerken-Bus" am Abend in Bad Sassendorf wieder an.

Manfred Potthast

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